• Der Güterverkehr der Binnenschifffahrt ging in den meisten See- und Binnenhäfen im Jahr 2020 zurück.
• Die Entwicklung war in den Seehäfen weniger ernst, wie die Ergebnisse für Rotterdam (-2%), den Nordseehafen (-6,1%), Hamburg (-6,1%) und Constanţa (-2%) zeigen. Im Hafen Antwerpen blieben die Mengen des Binnenschiffsverkehrs sogar konstant.
• In den wichtigsten Rhein- und Donauhäfen betrug der durchschnittliche Rückgang des Binnenschiffsverkehrs 8%, hauptsächlich als eine Folge der Pandemie. Der größte europäische Binnenhafen, Duisburg, verzeichnete bei seinem Binnenschiffsverkehr einen Rückgang von 11,3%. Der zweitgrößte Binnenhafen Europas, Paris, meldete einen Rückgang von 9,7%.

 
 

WICHTIGSTE EUROPÄISCHE SEEHÄFEN


    Quellen: Hafenstatistiken, Eurostat [iww_go_aport], CBS
    * Für die meisten Häfen: Daten von 2019; Moerdijk: Daten von 2018; Szczecin, Zeebrugge, Brügge: Daten 2016

     

     
    ROTTERDAM

    • Rotterdam, der größte europäische Seehafen im Bereich Hamburg-Le Havre bleibt Marktführer beim gesamten Seegüterumschlag, da er 36,6 % der Marktanteile hält, gefolgt von Antwerpen (19,4%), Hamburg (10,6%) und Amsterdam (8%).13 Das Volumen der ein- oder ausgeladenen Binnenschifffahrtsfracht im Rotterdamer Hafen sank um 2% auf 149,7 Mio. Tonnen im Jahr 2020 (im Vergleich zu 152,8 Mio. Tonnen im Jahr 2019). Das Flüssiggütersegment stieg um 15%, während das Trockengütersegment um 14% zurückging. Der Containertransport ging um 5% zurück. Wie in den vorherigen Jahren beobachtet, spielt der ausgehende Verkehr eine wichtige Rolle im Hafen (fast 70%). Im Jahr 2020 besuchten 92.552 Binnenschiffe den Hafen von Rotterdam.
    •  

      ABBILDUNG 1: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN ROTTERDAM (IN MILLIONEN TONNEN)


      Quelle: Hafen Rotterdam basierend auf CBS
       

      ABBILDUNG 2: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN ROTTERDAM NACH GÜTERSEGMENT (IN MILLIONEN TONNEN)*


      Quelle: Hafen Rotterdam basierend auf CBS
      * Stückgut wird bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt. Im Jahr 2020 betrug das Beförderungsvolumen für Stückgut 4,9 Millionen Tonnen.

       
       

    ANTWERPEN

    • Im Jahr 2020 besuchten 56.583 Binnenschiffe den Hafen von Antwerpen (im Vergleich zu 56.585 im Jahr 2019). Der Güterverkehr der Binnenschifffahrt am Hafen von Antwerpen blieb im Jahr 2020 stabil und erreichte ein Volumen von 101 Mio. Tonnen (im Vergleich zu 101,3 im Jahr 2019). Der Anteil an Importen stieg leicht, während die Exporte minimal zurückgingen. Insgesamt kann im Vergleich zu 2010 ein Anstieg von 15% am gesamten Binnenschiffsverkehr am Hafen beobachtet werden.
    • Der Modal Split für den gesamten Seeverkehrsumschlag (jedoch ohne Industrieverkehr) im Jahr 2020 sieht wie folgt aus: 45% Straße, 47,3% Binnenschifffahrt und 7,7% Schiene (im Vergleich zu folgenden Zahlen für 2019: 47% Straße, 44,7% Schiff und 8,4% Schiene).
    • Wie im Vorjahr waren 2020 Mineralölprodukte, Chemikalien und Container die wichtigsten Marktsegmente der Binnenschifffahrt am Hafen. Die ersten beiden Segmente stehen für mehr als die Hälfte des gesamten Flussverkehrs am Hafen. Container rangieren mit einem Anteil von 25% am gesamten Flussverkehr kurz dahinter.
    • Trotz der Covid-Pandemie stiegen im Jahr 2020 die Importe von Mineralölprodukten im Vergleich zum Vorjahr um 28,5%, während die Importe von Metallprodukten (-22,4%), Düngemitteln (-5,7%), Chemikalien (-4,1%) ebenso wie von Rohmineralien und Baustoffe (-12,5%) zurückgingen. Auf der Exportseite war die Situation anders, da hier das Segment der Rohmineralien und Baustoffe einen starken Anstieg (+55,4%) und Mineralölprodukte einen begrenzten Rückgang verzeichneten. Der Export von Metallprodukten ging aber ebenfalls stark zurück (-29,9%).
    • Die insgesamt positiven Ergebnisse für Mineralölprodukte können durch die wenigen, außergewöhnlich guten Monate für die Beförderung dieser Güter zu und aus dem Hafen (März, November und Dezember 2020) erklärt werden. Der Haupttreiber für diese positiven Ergebnisse war der Rückgang der Ölpreise.
    • Feste Brennstoffe folgten insgesamt gesehen seit 2010 einem Abwärtstrend, getrieben von der Energiewende. Während sie im Jahr 2017 einen Höhepunkt erreichten, gingen die Mengen an Metallprodukten seitdem zurück und erlebten den stärksten Verlust im Jahr 2020 von allen anderen Gütersegmenten (-29%). Dieses negative Ergebnis kann einerseits durch die Handelsbeschränkungen (insbesondere Importquoten) erklärt werden, die seit dem dritten Quartal 2019 zu starken Rückgängen der Mengen auf See geführt haben. Andererseits kam die Covid-Krise als zusätzlicher Faktor hinzu, der die Nachfrage weiter beeinflusste, insbesondere in der Automobilindustrie, was zu einem starken Rückgang bei der Beförderung in diesem Gütersegment führte.
    • Bei den Baustoffen stiegen die Mengen seit 2015. Für dieses Segment war das Jahr 2020 ziemlich ungewöhnlich, da es außerordentlich gute (Februar 2020), aber auch extrem schlechte Ergebnisse (Dezember 2020) verzeichnete. Insgesamt war die erste Jahreshälfte 2020 ziemlich positiv, während die zweite Hälfte des Jahres im Vergleich zu den anderen Jahren stabiler ausfiel.
    • Die Containermengen blieben im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 stabil, folgten aber allgemein einem Aufwärtstrend.
    •  

      ABBILDUNG 3: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN ANTWERPEN (IN MILLIONEN TONNEN)


      Quelle: Hafen Antwerpen
       

      ABBILDUNG 4: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN ANTWERPEN NACH GÜTERSEGMENT (IN MILLIONEN TONNEN) *


      Quelle: Hafen Antwerpen
      * Ro-Ro, Stückgut und nicht zugeordnete Güter wurden bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt (im Jahr 2020 betrug das Beförderungsvolumen für diese drei Frachttypen 5,1 Mio. Tonnen, meist für konventionelle Güter).

       
       

    NORDSEEHAFEN

    • Im Nordseehafen (Gent, Terneuzen, Borsele, Flushing, betrug der gesamte Flussverkehr im Jahr 2020 54,95 Mio. Tonnen, ein Rückgang von -6,1% gegenüber 2019, der hauptsächlich auf die Covid-Pandemie zurückzuführen ist. Im Jahr 2020 liefen 41.446 Binnenschiffe den Hafen an (im Vergleich zu 47.000 im Jahr 2019). Während unter normalen Umständen die Entwicklung des See- und Binnenverkehrs gleich verläuft, ist zu beobachten, dass der Binnenschiffsverkehr in geringerem Maße betroffen war als der Seeverkehr (-11% gegenüber 2019), wobei letzterer auch mit den Auswirkungen des Brexit zu kämpfen hat.
    • Bezüglich des Binnenschiffsverkehrs am Hafen verzeichneten Trockengüter einen leichten Rückgang (-0,5%), hauptsächlich im Zusammenhang mit geringeren Mengen an Mineralien und Baustoffen zu Beginn der Covid-Krise als Ergebnis des ersten Lockdowns vom März bis Mai 2020. Während dieses Zeitraums befand sich die Bauindustrie tatsächlich im Stillstand. Auf Seiten der Flüssiggüter fiel der Rückgang stärker (-8,4%) aus, hauptsächlich aufgrund einer Verringerung bei flüssigen Mineralölprodukten. Dies ist eine indirekte Auswirkung der Covid-Krise, die die Transportbewegungen und daher den Verbrauch von flüssigen Mineralölprodukten betraf. Die Beförderung von Containern stieg um 4,3%. Es ist bemerkenswert, dass auch ein Rückgang von 39% bei konventionellen Gütern beobachtet wurde. Dies war hauptsächlich auf einen Rückgang der Produkte aus dem metallurgischen Sektor zurückzuführen. Die Stahlindustrie wurde tatsächlich ziemlich stark von der Krise getroffen.
    •  

      ABBILDUNG 5: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM NORDSEEHAFEN (IN MILLIONEN TONNEN)


      Quelle: Nordseehafen
      * Ro-Ro und konventionelle Güter wurden bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt (im Jahr 2020 betrug das Beförderungsvolumen für diese drei Frachttypen 1,99 Mio. Tonnen, die meist auf konventionelle Güter entfielen).

       
       

    HAMBURG

    • Die von der Binnenschifffahrt beförderten Mengen im Hafen von Hamburg gingen im Jahr 2020 um 6,1% (8,3 Mio. Tonnen) im Vergleich zu 2019 (8,9 Mio. Tonnen) zurück. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich auf den starken Rückgang des Exportvolumens (-23,5%) zurückzuführen, während die Importmengen stiegen (+13,6%). Dies hängt natürlich vor allem mit der Covid-Pandemie zusammen.
    • Insgesamt litten Flüssiggüter am meisten unter der Pandemie, mit einem Rückgang der Transportmengen um 23,4% im Vergleich zu 2019, was sich durch die reduzierten Transportmengen für Koks und Mineralölprodukte (-24,3%) erklären lässt. Dieses Marktsegment war in vielen Regionen Europas stark betroffen.
    • Der Trockengüterverkehr blieb ziemlich stabil, wies aber bereits 2019 negative Ergebnisse auf, insbesondere bei der Kohlebeförderung, als Folge der Abkehr von der Kohle als Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland. Im Jahr 2020 setzte sich der beobachtete Abwärtstrend bei der Kohlebeförderung (-63,1%) fort. Dieser Rückgang scheint durch den Anstieg bei der Beförderungsmenge von Baustoffen (+16,4%), wie auch bei Sekundärrohstoffen und Abfälllen (+38,4%) kompensiert worden zu sein. Insgesamt folgten jedoch sowohl Trocken- als auch Flüssiggüter seit 2015 einem rückläufigen Trend.
    • Beim Containertransport ist die Lage positiver. Der Containerstransport legte um 8,9% zu und folgte so, mit langsamer Geschwindigkeit, seit 2015 einem Wachstumstrend.
    • Im Jahr 2020 belief sich der Hinterlandverkehr auf 92 Mio. Tonnen an beförderten Gütern. Mit einem Anteil von 50,7% liegt die Schiene vor der Straße mit 40,3% und der Binnenschifffahrt mit 9%.
    •  

      ABBILDUNG 6: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN HAMBURG (IN MILLIONEN TONNEN)


      Quelle: Statistikbüro Hamburg
       

      ABBILDUNG 7: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN HAMBURG NACH GÜTERSEGMENT (IN MILLIONEN TONNEN) *


      Quelle: Statistikbüro Hamburg
      * Stückgut wird bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt (im Jahr 2020 belief sich das Volumen für diesen Frachttyp auf 0,3 Mio. Tonnen).

       
       

    CONSTANŢA

    • Den Hafen Constanţa liefen im Jahr 2020 10.344 Binnenschiffe an (10.395 in 2019). Die Binnenschifffahrt ging um fast 2% zurück und erreichte 14,9 Mio. Tonnen.
    • Im Hafen von Constanţa wurden hauptsächlich Trockengüter befördert, mit einem Anteil von 90% an der Gesamtmenge der transportierten Güter. Die Trockengütermengen verzeichneten im Vergleich zu 2019 einen leichten Anstieg, während die Flüssiggüter einen Rückgang von 27,3% erlebten. Container, Ro-Ro und Stückgut beliefen sich im Jahr 2020 auf 330.000 Tonnen, die größtenteils auf Stückgut entfielen. Tatsächlich ist der Containerverkehr im Hafen von Constanţa gering und erlebte seit 2010 einen konstanten Abschwung.
    •  

      ABBILDUNG 8: BINNENSCHIFFSVERKEHR IM SEEHAFEN CONSTANŢA (IN MILLIONEN TONNEN)


      Quellen: Hafen Constanţa / Rumänisches Statistikamt
       
       
       

WICHTIGSTE EUROPÄISCHE BINNENHÄFEN

    RHEINHÄFEN

      TABELLE 1: BINNENSCHIFFSVERKEHR IN DEN WICHTIGEN RHEINHÄFEN (IN MILLIONEN TONNEN) UND ÄNDERUNGSRATE 2020/2019

       20172018201920202020/2019
      Duisburg52,248,147,842,4-11,3%
      Köln10,78,99,19,10%
      Mannheim9,77,57,96,9-12,7%
      Straßburg8,05,97,56,8-9,5%
      Neuss8,07,66,96,5-5,8%
      Karlsruhe7,26,46,96,2-10,1%
      Ludwigshafen5,66,16,66,8+3,0%
      Basel5,84,76,15,1-16,4%
      Mulhouse4,84,44,94,2-14,3%
      Kehl3,53,94,24,4+4,8%
      Mainz2,93,23,73,6-2,7%
      Krefeld3,43,33,63,0-16,7%
      Wesseling2,62,02,72,5-7,4%
      Gesamt124,4112,1118,1108,5-8,0%

      Quellen: Destatis, Hafen Straßburg, Schweizer Rheinhäfen, Hafen Mulhouse
      Das “Gesamt” bezieht sich nur auf die in der Tabelle genannten Häfen, nicht auf alle Rheinhäfen.

       

      JÄHRLICHER SCHIFFSVERKEHR INSGESAMT (IN MILLIONEN TONNEN)


       

    NIEDERLÄNDISCHE HAFEN

      TABELLE 2: BINNENSCHIFFSVERKEHR IN DEN WICHTIGEN NIEDERLÄNDISCHEN HÄFEN (IN MILLIONEN TONNEN) UND ÄNDERUNGSRATE 2020/2019

       20172018201920202020/2019
      Rotterdam159,2152,8152,8150,6-1,4%
      Amsterdam58,460,160,053,1-11,6%
      Vlissingen13,415,319,917,0-14,8%
      Terneuzen14,114,114,414,3-0,4%
      Moerdijk9,510,210,210,9+7,1%
      Sittard-Geleen4,26,36,86,4-6,4%
      Velsen4,84,66,46,6+3,2%
      Urk3,75,16,02,5-58,2%
      Dordrecht4,75,35,76,4+13,1%
      Delfzijl5,66,45,24,2-19,1%
      Nijmegen2,42,84,15,1+24,8%
      Hengelo (O)4,53,64,03,8-3,9%
      Gennep3,53,73,23,2-1,5%
      Stein3,63,63,13,1-1,1%
      Sluis3,43,32,83,0+7,7%

      Quelle: CBS
       

      JÄHRLICHER SCHIFFSVERKEHR INSGESAMT (IN MILLIONEN TONNEN)


       

    FRANZÖSISCHE UND BELGISCHE HÄFEN

      TABELLE 3: BINNENSCHIFFSVERKEHR IN WICHTIGEN FRANZÖSISCHEN UND BELGISCHEN HÄFEN (IN MILLIONEN TONNEN) UND ÄNDERUNGSRATE 2020/2019

       2018201920202020/2019
      Antwerpen99,3101,3101,00%
      Paris22,125,322,8-9,7%
      Lüttich16,016,013,9-12,0%
      Straßburg5,97,56,8-9,5%
      Rouen4,85,55,9+6,0%
      Brüssel5,25,24,9-5,3%
      Mulhouse4,44,94,2-14,3%
      Namur5,14,63,8-16,3%
      Le Havre3,23,42,7-19,6%
      Marseille2,52,82,0-31,0%
      Dünkirchen2,42,52,9+16,0%
      Metz1,92,22,0-7,2%
      Lille1,81,92,0+8,0%
      Lyon1,41,11,0-3,4%
      Villefranche-sur-Saône 0,80,80,8-7,0%
      Chalon-sur-Saône and Mâcon 0,80,80,7-10,7%
      Thionville0,60,70,6-17,7%
      Gesamt178,2186,5178,0-4,5%

      Quellen: Ministère de la Transition écologique, Voies Navigables de Frankreich, Ports de Paris, Port de Liège, Port de Strasbourg, Port de Mulhouse, Port de Bruxelles, Port de Namur, Nouveau port de Metz, Port de Lille, Port de Dunkerque
      Das “Gesamt” bezieht sich nur auf die in der Tabelle genannten Häfen, nicht auf alle französische und belgische Häfen.

       

      JÄHRLICHER SCHIFFSVERKEHR INSGESAMT (IN MILLIONEN TONNEN)


       

    DONAUHÄFEN

      TABELLE 4: BINNENSCHIFFSVERKEHR IN DEN WICHTIGEN DONAUHÄFEN (IN MILLIONEN TONNEN) UND ÄNDERUNGSRATE 2020/2019

       20172018201920202020/2019
      Constanţa12,112,114,514,50%
      Galati6,36,45,94,5-23,7%
      Ismail5,14,74,33,2-24,0%
      Smederovo3,23,64,02,6-35,0%
      Linz4,23,23,43,4+4,0%
      Bratislava2,11,51,71,5-11,7%
      Tulcea1,31,71,61,2-26,9%
      Pancevo1,11,41,52,0+35,0%
      Novi Sad1,21,01,41,6+15,5%
      Regensburg1,51,11,31,5+11,9%
      Reni1,11,31,30,8-38,3%
      Wien1,11,01,20,8-17,3%
      Drobeta Turnu Severin1,21,11,21,0-16,6%
      Călăraşi-Chiciu0,70,71,10,9-11,0%
      Prahovo0,91,01,11,2+8,0%
      Budapest-Csepel1,10,91,11,2+5,5%
      Măcin-Turcoaia0,80,80,91,2+18,6%
      Baja0,60,30,50,8+67,3%
      Gesamt45,643,848,043,9-8,5%

      Quellen: Donaukommission Marktbeobachtung, Rumänisches Statistikinstitut, Ungarisches Statistikbüro, Agentur für Hafenverwaltung Serbien
      Das “Gesamt” bezieht sich nur auf die in der Tabelle genannten Häfen, nicht auf alle Donauhäfen.

       

      JÄHRLICHER SCHIFFSVERKEHR INSGESAMT (IN MILLIONEN TONNEN)


       

    SAVEHÄFEN

      TABELLE 5: BINNENSCHIFFVERKEHR IN DEN WICHTIGEN SAVEHÄFEN (IN TAUSEND TONNEN) UND ÄNDERUNGSRATE 2020/2019*

       20172018201920202020/2019
      Andere Häfen (Serbien)-6829492000+111%
      Sremska Mitrovica (Serbien)189234560486-13%
      Slavonski Brod (Kroatien)117131199138-31%
      Sabac (Serbien)170149149170+14%
      Brčko (Bosnien und Herzegovina - BaH)1369810365-37%
      Sisak (Kroatien)60666755-18%
      Raffinerie Brod (BaH)9,7298,10-100%
      Gesamt682139020352914+43%

      Quelle: Savekommission
      * Im Jahr 2015 meldete der Hafen von Šamac in Bosnien und Herzegovina Konkurs an, daher wurde seitdem hier kein Güterumschlag mehr verzeichnet. Seit 2018 und 2019 werden auch Daten für kleinere Umschlagplätze in Serbien erhoben, was die steigende Menge an umgeschlagenen Gütern in Serbien für diese Jahre erklärt.

       

      JÄHRLICHER SCHIFFSVERKEHR INSGESAMT (IN TAUSEND TONNEN)